Über mich

Ich bin Lehrerin, Mutter von zwei Kindern und seit meiner letzeten Corona-Erkrankung im Frühjahr 2023 lebe ich mit Long Covid. Das hat mein Leben grundlegend verändert – so vieles was ich vorher gemacht habe konnte ich nicht mehr machen. Dafür habe ich etwas Neues entdeckt. Ich habe angefangen zu malen, zu kalligraphieren und zu schreiben.

  • Lesung aus meinem Buch

    In meinen Texten geht es um das, was ich täglich erlebe: die unsichtbare Krankheit, die Herausforderungen im Alltag, aber auch die kleinen Momente der Hoffnung. Ich schreibe Essays, halte Alltagsbeobachtungen fest und zeichne – immer mit einer Prise Humor und Ehrlichkeit. Mir ist wichtig, dass meine Leserinnen und Leser sich verstanden fühlen und wissen: Sie sind nicht allein.

    Mit meinem Buch möchte ich einen Raum schaffen, in dem Long Covid nicht länger unsichtbar bleibt. Ich möchte zeigen, wie man seinen Weg auch in schwierigen Zeiten nicht aus den Augen verliert und wie wichtig es ist, kleine Fortschritte wertzuschätzen.

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  • Malen

    Im Malen liegt für mich Freiheit.

    Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Erfüllung darin finden würde Bilder zu malen. Kunst spielte für mich und in meinem Leben nicht die kleinste Rolle. Ich hätte sogar von mir gesagt, dass ich unkreativ bin - bis ich damit angefangen habe. Und auf einmal war da diese große Welt, die ich entdecken wollte, in der ich mich ausprobieren wollte und die mir Erfüllung brachte.

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  • Kalligraphieren

    "Schön schreiben können", das war schon lange ein Wunsch irgendwo versteckt in meinem Gehirn.

    Nach den ersten Wochen in denen ich fast ausschlieslich auf dem Sofa lag, brauchte ich etwas mit dem ich mich beschäftigen konnte und erinnerte mich an diesen Wunsch. Ich fing an mit Brushlettering und wechselte nach einiger Zeit auf die Spitzfeder.

    Kalligraphie, das ist für mich zur Ruhe kommen. In dem sorgfältigen Schreiben der Buchstaben, dem konzentrierten Arbeiten ensteht manchmal eine fast schon meditative Leere.

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