65 Bilder für 650000 Patienten mit ME/CFS
Über 650.000 Menschen sind in Deutschland an ME/CFS erkrankt, davon mindestens 80.000 Kinder.
Damit sind am ME/CFS deutlich mehr Menschen erkrankt, als an MS (250.000), Diabetes Typ 1 (350.000) oder Aids (90.700) (Quelle: https://www.mecfs.de/daten-fakten/)
Menschen, die mit ME/CFS leben, haben oft eine sehr niedrige Lebensqualität und nicht selten einen hohen Grad der Behinderung. Etwa 2/3 aller Erkrankten sind arbeitsunfähig, Schwerstkranke liegen oft über Jahre in abgedunkelten Zimmen.
Anerkannte Therapien oder Medikamente, um die ursächlichen Krankheitsmechanismen von ME/CFS effektiv behandeln oder heilen zu können, gibt es bisher nicht.
Pro verkauftem Bild gehen 10€ an die ME/CFS Research Foundation
Die ME/CFS Research Foundation setzt sich ein für mehr biomedizinische ME/CFS Forschung (inkl.
Post-COVID). Ihr Fokus liegt dabei auf Diagnostik- und Therapieforschung.
Kati Hornbach
BALANCE Kunstdruck, limitierte Auflage, 30x30 cm
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Was ist ME/CFS
ME/CFS myalgische Enzephalomyelitis ist eine schwere Multisystemerkrankung deren Hauptsymptom die Posterxertionelle Malaise (PEM) ist. PEM ist eine Zustandsverschlechterung und Symptomzunahme nach körperlicher, geistiger oder emotionaler Belastung.
Neben der Post-Exertionellen Malaise leiden die Betroffenen unter Symptomen des autonomen Nervensystems wie Herzrasen, Schwindel, Benommenheit und Blutdruckschwankungen. Dazu kommen immunologische Symptome wie ein starkes Krankheitsgefühl, schmerzhafte und geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen, Atemwegsinfekte und eine erhöhte Infektanfälligkeit.Dazu kommen immunologische Symptome wie ein starkes Krankheitsgefühl, schmerzhafte und geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen, Atemwegsinfekte und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Viele Betroffene leiden zudem unter ausgeprägten Schmerzen wie Muskel- und Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen eines neuen Typus. Hinzu kommen Muskelzuckungen und -krämpfe, massive Schlafstörungen und neurokognitive Symptome wie Konzentrations-, Merk- und Wortfindungsstörungen (oft als „Brain Fog“ bezeichnet) sowie die Überempfindlichkeit auf Sinnesreize.
Schwerstbetroffene müssen deshalb oft in abgedunkelten Räumen liegen und können sich nur flüsternd mit Angehörigen verständigen.